"Good Wood Hood" wird umgesetzt

Nachdem das Grundstück der ehemaligen Druckerei AgensKetterl einen neuen Eigentümer erhalten hat, hat dieser nun einen Bauträger gefunden, der noch in diesem Jahr mit der Umsetzung des geplanten Projektes starten möchte.

Das bereits fertige Konzept von “Good Wood Hood” auf dem rund 9.500 m2 großen Grundstück sieht eine Mischform aus Betrieben und Mietwohnungen vor. Dabei ist der vordere Bereich entlang der Hauptstraße für die betriebliche Nutzung vorgesehen und der Bach-nähere Bereich soll für Junges Wohnen bis betreubares Wohnen genutzt werden. Hier wurden seitens der Gemeinde im Zuge der Umwidmung klare Eckpfeiler abgesteckt.

Klare Vorgaben für Umsetzung
Nachdem Prüfverfahren zum Naturschutz und zur Raumordnung erfolgreich erledigt wurden, beschloss die Gemeinde notwendige Änderungen zum Örtlichen Raumordnungsprogramm (ÖROP) sowie im Bebauungsplan. Dabei wurde explizit festgehalten, dass es sich bei der Wohnraumschaffung um „bedarfsgerechte Sonderwohnformen (Betreubares Wohnen, Leistbares Wohnen, Generationenwohnen, Junges Wohnen, etc.) handeln soll und bei den Betrieben die „Stärkung der Standortkompetenz für eine hohe Nutzungsvielfalt wie Einrichtungen der Grundversorgung und des Gesundheitswesens, kundenorientierte Einzelhandels- und Dienstleistungsbetriebe, Büros“ im Fokus stehen. 

Das Projekt soll sich auch gut in die Ortsstruktur einfügen und bei der Umsetzung ökologischer Aspekte berücksichtigt werden: Photovoltaikflächen, Gründächer, Heizen mit Wärmepumpen und möglichst viele Bäume und Grünflächen. 

Baustart noch in diesem Jahr
Die Eigentümer bekräftigten im Gespräch mit Bürgermeister Peter Buchner, dass sie, nach Abschluss aller noch laufender und vor dem Start notwendiger Modalitäten, noch in diesem Jahr mit dem Bau starten wollen. Dies würde in absehbarer Zeit leistbaren Wohnraum für die Mauerbacher Jugend bringen, aber auch für Jungfamilien gefragter Wohnraum und für die ältere Generation auch die Möglichkeit nach betreubaren Wohnen. Bereits bei Veröffentlichung des Projektes im Jahr 2021 hatten sich viele Interessierte bei der Gemeinde gemeldet.