Der Rechnungsabschluss zeigt – wieder einmal – eine jahrelange Entwicklung auf. Die Einnahmen, allen voran die betragsmäßigen Anteile an den Bundessteuern stagnieren, gleichzeitig steigen die Umlagen für das Sozialsystem, aber auch für das Personal und die Energie stark an.
Das Land NÖ streicht die überwiegende Umsetzung der Empfehlungen der letzten Jahre und die korrekte Einsetzung der Fördermittel hervor. Die Reduktion des Schuldenstandes und der Leasingverpflichtungen wird ebenfalls positiv bewertet. Trotzdem würde sich die finanzielle Situation zunehmend verschlechtern, Zuführungen von der operativen in die investive Gebarung sind kaum mehr möglich, die Liquidität müsse verbessert sowie Abgaben und Gebühren aufgrund gestiegener Kosten neu kalkuliert werden.
Die Gemeinde Mauerbach finanziert seine Leistungen zu einem Großteil aus den Ertragsanteilen, von denen mehr und mehr vom Land NÖ einbehalten wird. Hier wird es ein generelles Umdenken von Bund und Land erfordern, damit den Gemeinden auch faktisch ein Geld zum Überleben bleibt.
Neues Feuerwehrfahrzeug, Hochwasser-Sanierungen und Hortbetrieb
Der Gemeinderat hat auch den Ankauf eines ca. 300.000 € schweren Hilfeleistungsfahrzeug 1 für die Feuerwehr Mauerbach sowie Förderansuchen für den Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein (770 €) und die Pfarre Maria Himmelfahrt (3.200 €) beschlossen.
Nach dem Hochwasser im September 2024 wurden die Schäden an Einrichtungen der Gemeinde erhoben. Die Gesamtsumme macht ca. 610.000 € aus, Ein Großteil ist über Förderungen abgedeckt, ungefähr ein Drittel muss jedoch die Gemeinde selbst finanzieren.
Die vor der Gemeinderatswahl am 26. Jänner von Bürgermeister Peter Buchner angekündigte Übernahme des Hortbetriebs durch die Gemeinde wurden nun auch mittels Beschlusses vollzogen. Im Großen und Ganzen soll der für die Kinder und Eltern gewohnte Betrieb beibehalten bleiben. So kann ein Teil des bestehenden Teams übernommen werden und bei den Räumlichkeiten wird es eine Verbesserung um Zusammenspiel mit der Volksschule geben.