Kreuzbrunn 19: Jetzt aber wirklich

Nachdem das bewilligte Projekt mehrmals verkauft wurde, stehen nun zwei gemeinnützige Wohnbaugenossenschaften vor der Umsetzung des Projektes. Nach Feinjustierung und der Fördereinreichung soll der Baustart erfolgen.

Als Gemeindevertreter waren uns seit der Absiedlung der Druckerei AgensKetterl und dem Wunsch nach Verwertung der Fläche 2 zentrale Umsetzungsrichtungen wichtig: einerseits soll auf der Fläche leistbarer Wohnraum entstehen, damit die Mauerbacher Jugendlichen mit dem Auszug aus den elterlichen 4 Wänden nicht aus Mauerbach abwandern müssen, und andererseits, dass eine gute Zahl an Gewerbefläche gehalten werden kann. Nicht nur um das Angebot im Ort zu verbessern, sondern auch über zusätzliche Kommunalsteuer das Mauerbacher Gemeindebudget zu entlasten.

Gemeinnützige Genossenschaften
Mit den beiden Wohnbaugenossenschaften „NÖ Bau- und Siedlungsgenossenschaft“ (NBG) und „Neue Heimat“ soll dieser vorgegebene Weg nun umgesetzt werden können. Auch wenn es uns natürlich viel lieber gewesen wäre, dass das Projekt mittlerweile fertiggestellt wäre, aber darauf hatten die Gemeinde und wir als Gemeindevertreter keinen Einfluss. Das Grundstück ist Privatgrund und die Gemeinde hat lediglich über den damals geschlossenen Raumordnungsvertrag bzw. die nun erfolgte Anpassung dieses eine Einbringungsmöglichkeit.

Leistbares Wohnen kommt
Das Projekt soll rund 100 neue Mietwohnungen für Mauerbach bringen. Und die Bandbreite an Wohnungsvarianten soll von unter 50 m2 – speziell für Junges Wohnen, aber auch alleinstehende Senioren – über 2- und 3-Zimmerwohnungen bis zu größeren 4-Zimmer-Familienwohnungen reichen. Der genaue Mix wird sich nach dem tatsächlichen Bedarf richten. Daher sollen sich Interessierte bereits frühzeitig bei der Gemeinde melden.

“Es ist uns gelungen, dass auf diesem Platz in enger Abstimmung mit der Gemeinde ein großartiges Projekt für Jung und Alt entstehen wird”, freut sich Vizebgm. Georg Kabas.

Betriebe schon jetzt melden
Gemeinnützige Genossenschaften dürfen bis zu einem Drittel der Gesamtfläche gewerblich verbauen: Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Büros etc. Klar ist hingegen nur, dass es Betriebe sein sollen, die auch in das entstehende Umfeld passen, d. h. der Lärm auf ein Minimum reduziert wird und auch sonstige Emissionen umgebungsverträglich sind. Interessierte können sich bei der Gemeinde melden und die Kontaktdaten werden an die Projektbetreiber weitergegeben.